Manifest: Jedes KIND ist GOLD
Ich trage #jedesKINDistGOLD auf meiner Haut.
Seit Jahren begleitet mich dieses Tattoo auf meiner linken Schulter. Es ist nicht nur ein Schönheitsfleck. Es ist eine Lebenseinstellung.
Es steht für die Überzeugung, dass jedes Kind wertvoll ist. Nicht aufgrund von Leistung, Herkunft, Aussehen oder Erwartungen, sondern allein durch sein Sein.
Jedes KIND ist GOLD.
Diese Botschaft ist der Kern meines Kunstprojekts Goldener Regenbogenstuhl.
Kunst darf sichtbar machen, was im Alltag oft übersehen wird. Sie darf Räume öffnen, Begegnungen ermöglichen und Menschen zusammenbringen. Der Goldene Regenbogenstuhl ist für mich ein Symbol für Wertschätzung, Zugehörigkeit und gelebte Teilhabe.
Dabei geht es nicht darum, laut zu werden.
Es geht darum, berührbar zu bleiben.
In einer Welt, die immer schneller nach Aufmerksamkeit ruft, habe ich gelernt, genauer hinzuschauen. Die virtuelle Welt kann verbinden - aber sie kann auch überlagern. Ihre Lautstärke kann das Wesentliche verdecken.
Auch ich habe mich gefragt:
Wie viel Sichtbarkeit dient der Botschaft - und wann dient sie nur noch dem eigenen Gesehenwerden?
Diese Frage begleitet mich.
Ich habe mich bewusst aus Räumen zurückgezogen, in denen Lautstärke wichtiger wurde als Inhalt. Meine Projekte brauchen keine permanente Selbstinszenierung. Sie brauchen Echtheit, Begegnung und Zeit.
Sichtbarkeit ist wertvoll, wenn sie etwas bewegt.
Nicht, wenn sie nur den Spiegel der Geltung füttert.
Auch mit dem Umgang mit mir selbst suche ich die Balance: Bilder, die erzählen. Momente, die verbinden. Sichtbarkeit, die den Ideen dienen.
Nicht ein „Schaut her, ich bin schön“, sondern ein:
„Schaut hin, etwas Wertvolles geschieht.“
Denn die eigentliche Schönheit entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Haltung.
Das Internet zeigt uns vieles über Menschen. Es zeigt Kreativität, Austausch und Möglichkeiten. Aber es zeigt auch eine Seite, in der Anerkennung zum Mittelpunkt werden kann. Umso wichtiger ist es, achtsam zu bleiben und die Werte aus der analogen Welt nicht zu verlieren.
Leben bedeutet, das Maß zu finden.
Das richtige Maß zwischen Sichtbarkeit und Bescheidenheit - zwischen Ausdruck und Stille - zwischen Ich und Wir.
Dieses Maß finde ich in meiner Kunst.
Meine Projekte sollen nicht von kurzfristiger Aufmerksamkeit leben. Sie sollen wachsen dürfen. Sie sollen gesund altern. Sie sollen Spuren hinterlassen, die nicht laut sein müssen, um wirksam zu sein.
Vielleicht müssen wir aufhören, vor dem Spiegel der Geltung zu tanzen.
Vielleicht dürfen wir wieder erdiger werden.
Bescheiden - aber nicht klein.
Offen - aber nicht beliebig.
Sichtbar - aber nicht selbstbezogen.
Denn eine wertvolle Welt entsteht nicht dadurch, dass alle gesehen werden wollen.
Sie entsteht dadurch, dass wir lernen, einander wirklich zu sehen.
Das Kind in uns trägt diese Fähigkeit noch in sich: staunen, fühlen und verbinden.
Dieses Kind möchte ich bewahren.
Für mich, für die Kunst, für die Welt.
Jedes KIND ist GOLD ✨.
Mit diesen Gedanken gehe ich in die Sommerpause und hinterlasse Ihnen diese lichtvollen Gedanken.
Möge das KIND in uns lebendig bleiben - neugierig, liebevoll und verbunden.
Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Sommerzeit.
Herzlich
Jutta Poppe
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| Jutta Poppe, Sommer 2026 |
„Jedes KIND ist GOLD - nicht weil es glänzen muss, sondern weil es uns daran erinnert, dass das Wertvollste in uns niemals laut sein muss. Denn wer zu lange in den Spiegel der Geltung schaut, vergisst manchmal, dass das echte Leuchten dort entsteht, wo Liebe, Demut und Verbundenheit wohnen.“



